Proteine und Evolution - Erstellen eines Stammbaums

Proteome verschiedener Wirbeltiere

In jedem Organismus ist der genetische Code der Schlüssel für die Übertragung der Erbinformation in eine Folge von Aminosäuren. Diese bestimmt die Struktur und Funktion des entstehenden Proteins. Gene kodieren Proteine und Proteine bestimmen die Merkmale und Eigenschaften eines Lebewesens.
Je näher verwandt Lebewesen miteinander sind, desto ähnlicher ist das Protein-Repertoire, das sie verwenden. Übereinstimmungen im Proteom, der Gesamtheit aller Proteine einer Zelle, Gewebes oder Organismus, sind Ausdruck gemeinsamer Abstammung. Daher eignen sich Proteine als Marker für die Evolution und somit zur Erstellung phylogenetischer Stammbäume.

Im Kurs „Proteine & Evolution – Erstellen eines Stammbaums“ werden Proteome von Muskelgewebe verschiedener Wirbeltiere verglichen und basierend auf dem Grad ihrer Übereinstimmung wird ein phylogenetischer Stammbaum angefertigt.

Techniken und Experimente

  • Aufbereitung von Proteinen aus Muskelgewebe
  • SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese zur Auftrennung von Proteingemischen im elektrischen Feld
  • Anleitung zur Stammbaumerstellung 

Bezug zum Curriculum:
Phylogenetischer Stammbaum, Der genetische Code

Jahrgangsstufe: ab 11. Klasse
Max. Teilnehmeranzahl: 20
Dauer: 1 Tag

Nähere Informationen und Anmeldung online oder telefonisch bei Frau Dr. Anne-Sophie Koch unter 0551 - 39 12 873.