
Phototransduktion

Visuelles System I: Experimente zur Phototransduktion bei Heuschrecken und Menschen
Die Übersetzung eines Reizes in ein Signal das vom Nervensystem verarbeitet werden kann ist ein Schlüsselprozess bei der Wahrnehmung der Umwelt. In diesem Kurs werden verschiedene Aspekte der Signaltransduktion in Photorezeptoren mit elektrophysiologischen Methoden und im Selbstversuch untersucht. Die Schüler untersuchen die Geschwindigkeit der Reizverarbeitung beim Menschen. Hierzu wird die Flickerfusionsfrequenz im Selbstversuch bei verschiedenen Lichtintensitäten bestimmt. Die Versuchsergebnisse werden in Hinsicht auf physiologische Eigenschaften der Zapfen und Stäbchen ( Photorezeptoren in der Retina) interpretiert.
Mit Hilfe von Summenableitungen wird die elektrische Aktivität des Heuschreckenauges (Elektroretinogram) gemessen. Mittels der Elektroretinogrammableitungen wird die Flickerfusionsfrequenz bei verschiedenen Reizintensitäten ermittelt. Weiterhin wird die Amplitude der Reizantwort in Abhängigkeit von der Lichtintensität bestimmt, und durch Reizung mit Licht verschiedener Wellenlängen die spektrale Empfindlichkeit des Heuschreckenauges untersucht.
Die Versuchsergebnisse werden im Anschluss an die Experimente diskutiert.
Der Kurs kann in Kombination mit
Visuelles System II: Experimente zum Bewegungssehen bei Heuschrecken und Menschen durchgeführt werden.
Dauer: 1 - 1,5 Tage
Teilnehmerzahl: max 18
Aktuelles
Neu im XLAB: PCR in der Diagnostik
In diesem eintägigen Kurs möchten wir den Schülern die Möglichkeit geben, die... mehr

