Aufsuchen und Bewerten von Schwermetallkonzentraten aus Bächen des Harzes

Durch Verwitterung werden Gesteine durch chemisch-physikalische Prozesse verändert und abgetragen. Bei diesen Vorgängen wird der ursprüngliche Stoffverband der Gesteine entweder aufgelöst oder chemisch umgestaltet. Der unlösliche Anteil jedoch, vorwiegend die schweren oxidischen Erze und gelegentlich Sulfide oder z. B. auch Gold reichen sich im Verwitterungsschutt relativ an und werden durch Regenwässer Bächen zugeführt und können hier als so genannte "Seifen" aufgespürt werden.

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:
1. Einführung in die Problamatik (ca. 2 Stunden)
2. Geländepraktikum mit dem Ziel, Schwerekonzentrate durch sog. Waschen herzustellen (ganztägig)
3. Anfertigung von Anschliffen und deren mikroskopische Bearbeitung einschl. Mikrofotografie.

Die Veranstaltung kann nach Absprache in Gruppen von 10 Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.

Ort: Mineralogisch-Petrologisches Institut, Goldschmidtstr. 1.

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